Der Bewahrer der Weisheit hat die Aufgabe, den Geist in den Moment der Stille zu führen, in dem Wunder möglich sind.
Schnelle Ergebnisse, wenn sie auch häufig vorkommen, werden nicht angestrebt, denn es braucht Jahre, vielleicht Generationen, bis Veränderungen, die im Heute erfolgen, herangereift sind.
Deshalb verharrt der Bewahrer der Weisheit geduldig im stillen Bewusstsein des Erlaubens,
da das Erlauben von der rechten Beziehung mit dem Ewigen spricht.
Von der kreativen Teilnahme an dem Plan, der sich über die Spanne eines einzigen Lebens hinaus erstreckt.
Ist der Geist auf diese Weise beruhigt, erfährt er in einem Moment von stillem Verstehen ein vibrierendes Wissen vom spirituellen Universum.

Die zehn Prinzipien der Deep Field Relaxation™ (DFR)

  1. Anwender streben nicht danach, Macht über andere zu haben. Sie vermeiden den Anschein von Überlegenheit durch besondere Diplome, weiße Kittel oder die Anmaßung von „Erleuchtung“.
  1. Anwender verstehen die Bedeutung des „Nichtwissens“. Niemand kann vollständig wissen, was ein Problem verursacht, sei es körperlicher, geistiger oder spiritueller Natur. Durch die Beruhigung des Geistes kann der Heiler der uralten, seit Millionen Jahren wirkenden zellulären Lebenskraft den Raum geben, um in perfekte Resonanz mit der behandelten Person einzutreten.
  1. Anwender rauchen oder trinken keine stimulierenden Substanzen. Wer singt, chanted oder herzlich weint, gerät in einen Zustand, der das Bedürfnis nach stimulierenden Substanzen auflöst.
  1. Anwender streben weder nach Anerkennung noch nach Ruhm. Anwender bleiben bescheiden, da sie durch ihr Tun und die Reaktionen darauf ausreichend belohnt werden.
  1. Nehmen Sie sich in Acht vor denen, die behaupten Eingeweihte, Meister, Avatare oder Reinkarnationen von berühmten Menschen zu sein. Der einzige Maßstab ist das Ergebnis; es zählen weder der Grad der Bildung noch die Abstammung.
  1. Anwender verstehen, dass Erfahrung dem Glauben überlegen ist. Gekonntes Handeln verwandelt Mitleid in liebevolles Mitgefühl. Glauben und Religion sind wie Bäume ohne Wurzeln –  es braucht die praktische Erfahrung, um wirklich hilfreich zu sein.
  1. Anwender sind sich der Macht der „ansteckenden Nähe“ bewusst. Wenn jemand gähnt, folgen Andere. Wenn ich lache, so lachen Sie. Der ruhige Geist der Anwender  ist ansteckend! Ohne Anstrengung tritt Symbiose ein.
  1. Anwender verstehen die Notwendigkeit, ihr Wissen zu teilen. Wenn der Fluss nicht fließt, stagniert das Wasser.
  1. Anwender akzeptieren, was ist und überwinden die Unwissenheit. Effektives Lernen entsteht im Angesicht  von Herausforderungen – militärische Haltungen und Begriffe wie “Kampf gegen etwas” machen die Erfahrung unwirksam.
  1. Vielleicht ist keines dieser zehn Prinzipien wichtig oder nützlich. Sie mögen hilfreich sein, aber sie sind keine verehrten Rituale und können sich jederzeit ändern.

Zehn Phänomene

Die Qualität unseres Wissens ist abhängig von unserem Verständnis der folgenden zehn Phänomene:

  • Das Streben der Natur zur Harmonie.
  • Der kontinuierliche Energiefluss, der die Illusion von Materie kreiert.
  • Das Feld, das ständig von Energie geformt wird und weder erzeugt noch zerstört werden kann.
  • Die Absicht des Experimentierenden, die das Ergebnis des Experiments beeinflusst.
  • Die Ansteckungsfähigkeit der Nähe.
  • Die Überlegenheit der klaren Absicht über die Verwirrung.
  • Die Gültigkeit der Erfahrung.
  • Die Ausdehnung der spirituellen Sehnsucht.
  • Das Schwinden der Angst zugunsten der Logik.
  • Die Unfähigkeit zu wissen.

Clif Sanderson, Gründer der DFR